Nachlese 2026

Ferienspaß im Museum! Museumswochenende für Familien

Vom 17. bis 19. Juli 2026 beteiligten sich 27 Museen aus ganz Oberösterreich am Museumswochenende für Familien. Bei abwechslungsreichen Aktivprogrammen konnten Kinder und Familien spielerisch in vergangene Zeiten eintauchen, altes Handwerk ausprobieren, Rätsel lösen und künstlerisch-kreativ arbeiten. Zu entdecken gab es Altes und Neues, Kunst und Kultur, Natur und Technik und vieles mehr.

Ein buntes Programm für Familien
Geschichtsbegeisterte erhielten spannende Einblicke in das Leben der Menschen der Ur- und Frühgeschichte im Keltendorf Mitterkirchen sowie in die Römerzeit und das Mittelalter in den Stadtmuseen Wels. Interaktive Vermittlungsangebote widmeten sich Spezialthemen wie der "Energiewende", dem "Einkaufen von früher", dem Naturschutz, der Geologie, den Tieren der Pramlandschaft oder dem Alltag auf einem Bauernhof in vergangenen Zeiten.

Im Bilger-Breustedt-Haus konnten Kinder bei einem Kinderfestival mit Theater, Tanz, Musik und Kunst die besondere Atmosphäre des Hauses erleben, in dem das Künstlerpaar Margret Bilger und Hans-Joachim Breustedt lebte und arbeitete. Den Abschluss bildete eine Vernissage, bei der die kreativen Ergebnisse Eltern, Freunden und Familien präsentiert wurden. 

Auch die Technik kam nicht zu kurz: "Feuerwehr erleben" lautete das Motto im OÖ. Feuerwehrmuseum St. Florian. Ein rasantes Familienprogramm bot die KTM Motohall und das Mühlkreisbahnmuseum am Bahnhof Rohrbach-Berg lud zum Tag der offenen Tür ein.

Rätselrallyes und Quizzes luden dazu ein, Ausstellungen spielerisch auf eigene Faust zu erkunden - etwa in den Stadtmuseen Wels - Burg & Minoriten, im PANEUM - Wunderkammer des Brotes oder im Museum "Zwischen Himmel und Erde. Gerlinde Kaltenbrunner und die Welt der 8000er". Staunen und Entdecken war auch in den Stiften St. Florian und Kremsmünster angesagt. Dort wurden die Sternwarte und die Wunderkammer erkundet und viele unbekannte Schätze entdeckt.

Kreative Werke zum Mitnehmen entstanden im Hinterglasmuseum Sandl, im Freilichtmuseum Pelmberg, im Keltendorf Mitterkirchen, im Historischen Stadttheater und Stadtmuseum Grein und im Schrift- und Heimatmuseum Bartlhaus. Die VILLA sinnenreich lud zum Bauen kleiner Würfel-Illusionen ein.

Langjährige Kooperation
Knapp 1.000 Kinder und Erwachsene nutzten auch heuer wieder das Ferienspaß-Wochenende für einen Besuch in einem der teilnehmenden Museen und ließen sich begeistert auf das Museumsabenteuer ein.

Die Familienaktion "Ferienspaß im Museum!" wird jedes Jahr in Kooperation mit dem Familienreferat des Landes Oberösterreich durchgeführt. Familien mit der OÖ. Familienkarte erhalten dabei besondere Ermäßigungen.

Auch im kommenden Jahr wollen wir das Museumswochenende für Familien wieder veranstalten und laden schon jetzt herzlich zur Teilnahme ein. Über den Termin werden zeitgerecht informieren. Bei allen teilnehmenden Museen bedanken wir uns sehr herzlich für ihr Engagement und ihre Mitwirkung.

FH-Projekt: Museum³. Memoria, Momentum. Mundus Abschlusspräsentation im Nordico Stadtmuseum Linz

Mit einer gelungenen Abschlusspräsentation am 24. Juni 2026 im Festsaal des Nordico Stadtmuseums Linz fand das zweisemestrige Lehrforschungsprojekt Museum³. Memoria, Momentum. Mundus seinen vorläufigen Höhepunkt. Im Auftrag des Verbundes Oberösterreichischer Museen untersuchten Studierende des Bachelorstudiengangs "Sozial-, Public- und Nonprofit-Management" der FH Oberösterreich die aktuelle Situation der oberösterreichischen Museumslandschaft. 

Im Zentrum des Projekts stand die Frage, wie Museen und Sammlungen in Oberösterreich betreut werden, wie gesellschaftliche und technologische Veränderungen auf ihre vielfältigen Aufgaben einwirken und welche Perspektiven für die Zukunft sich daraus ergeben. Methodisch stützte sich die Studie auf qualitative Interviews sowie eine Online-Umfrage unter Museumsverantwortlichen aus ganz Oberösterreich.
Die Studierenden präsentierten die Ergebnisse gemeinsam mit ihrer Projektleiterin FH-Prof.in Mag.a Dr.in Renate Kränzl-Nagl anschaulich und professionell. Dabei wurden zentrale Herausforderungen der oberösterreichischen Museumslandschaft deutlich - darunter die langfristige Sicherung der Finanzierung, die Gewinnung von Nachwuchskräften für die überwiegend ehrenamtlich geführten Museen sowie die zeitgemäße Ansprache unterschiedlicher Zielgruppen.

Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis 
Die Ergebnisse zeigten aber auch, mit wie viel Engagement, Fachwissen und Leidenschaft in den oberösterreichischen Museen und Sammlungen gearbeitet wird. Besonders spürbar wurde dies im offenen Erfahrungsaustausch zwischen den Studierenden und den anwesenden Vertreterinnen und Vertretern aus Regional-, Stadt- und Spezialmuseen. Die intensive Auseinandersetzung mit der Studie ließ offenbar Funken der Begeisterung für die Menschen, die vielfältigen Themen und die Arbeit in den Museen auf die Studierenden überspringen. Somit ist es besonders erfreulich, dass die Forschungsarbeit nicht nur wertvolle Erkenntnisse hervorgebracht, sondern auch Wertschätzung und Interesse für die wichtige Kulturarbeit der Museen geweckt hat. 

Ausblick und Dank
Ein ausführlicher Abschlussbericht zum Projekt wird ausgearbeitet. Eine weitere öffentliche Präsentation der gewonnenen Erkenntnisse wird im Rahmen des Oberösterreichischen Museumstags am 14. November 2026 in Wels stattfinden. 

Unser herzlicher Dank gilt den engagierten Studierenden sowie FH-Prof.in Mag.a Dr.in Renate Kränzl-Nagl für die verlässliche und angenehme Zusammenarbeit. Ebenso bedanken wir uns bei allen Interviewpartner/innen und Museumsverantwortlichen, die sich Zeit für die Gespräche genommen und sich an der Online-Befragung beteiligt haben.
Ein besonderer Dank gilt dem Team des Nordico Stadtmuseums Linz unter der Leitung von Mag.a Andrea Bina für die Bereitstellung des stimmungsvollen Rahmens für die Abschlusspräsentation. 
 

Museumsabend für Mitgliedsmuseen Generalversammlung des Verbundes Oberösterreichischer Museen

Der heurige Museumsabend für unsere Mitgliedsmuseen führte uns ins Museum Innviertler Volkskundehaus nach Ried. Bis 12. September 2026 ist hier noch die Ausstellung "Im Wirtshaus bin i wia z'Haus" zu sehen, die wir im Rahmen einer kurzweiligen, informativen und humorvollen Führung kennenlernen durften. 
Der Abend bot Gelegenheit, unseren Mitgliedseinrichtungen für die gute Zusammenarbeit zu danken - und für das engagierte, vielfach ehrenamtliche, Bemühen jeder und jedes einzelnen, die oberösterreichischen Museen positiv weiterzuentwickeln!

Ein ganz besonderer Dank galt Sieglinde Frohmann für die immer gute Zusammenarbeit und ihre langjährige Unterstützung im Vorstand des Verbundes OÖ Museen - seit mittlerweile 25 Jahren. Die ehemalige Leiterin des Museums Innviertler Volkskundehaus hat im Frühjahr 2026 ihre wohlverdiente Pension angetreten.
Unser herzlicher Dank gilt ebenso dem neuen Leitungsteam des Museums - Sabine Spießberger, Julia Hütter und Nicole Mahr - für die gute Organisation des Abends, für die Gastfreundschaft im Haus und für die gelungene Ausstellungsführung. 

Generalversammlung des Verbundes Oberösterreichischer Museen
Im Zuge des Museumsabends für Mitgliedsmuseen wurde heuer auch die Generalversammlung des Verbundes Oberösterreichischer Museen im Sparkassensaal der Stadtgemeinde Ried durchgeführt. Dabei wurde ein Einblick in Tätigkeiten und Projekte des Verbundes gegeben sowie ein Ausblick auf die im heurigen Jahr noch geplanten Veranstaltungen und Vorhaben.

Museum Connected. Neues Engagement im Austausch Neues Netzwerktreffen im Museum Arbeitswelt in Steyr

Welche Erwartungen, Anliegen und Ideen bringen Menschen mit, die sich neu in Museen engagieren? Diesen Fragen widmete sich das Vernetzungstreffen Museum Connected. Neues Engagement im Austausch, das am 29. Mai 2026 erstmals im Museum Arbeitswelt in Steyr stattfand.

Eingeladen waren Menschen, die am Beginn ihres Engagements im Museum stehen. Unter der Moderation von Angelika Doppelbauer bot der Nachmittag Raum für Austausch und neue Ideen für eine zeitgemäße Museumsarbeit.

Ein besonderes Highlight war die spannende Präsentation des Labour Labs durch Stephan Rosinger. Der interaktive Erlebnis- und Spielraum, ausgestattet mit modernsten digitalen Technologien, regte die Teilnehmenden dazu an, gemeinsam darüber nachzudenken, wie sich Museen weiterentwickeln und mit innovativen Angeboten auch künftig unterschiedliche Zielgruppen ansprechen können.

Die angenehme Atmosphäre im Museum Arbeitswelt förderte einen offenen Austausch und zeigte, wie wichtig Vernetzung und gegenseitige Unterstützung für viele Museumsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter sind - unabhängig von der Größe oder Ausrichtung ihres Museums.

Ein herzliches Dankeschön richten wir an die wunderbare Teilnehmergruppe und an das Team des Museums Arbeitswelt für die liebe Gastfreundschaft sowie die interessanten Museumseinblicke.

Aktionswoche Internationaler Museumstag in OÖ TREFFPUNKT MUSEUM

Zum nunmehr elften Mal veranstalteten wir seitens des Verbundes Oberösterreichischer Museen anlässlich des Internationalen Museumstages von 1. bis 10. Mai 2026 eine landesweite Museumswoche. Unter dem Motto Treffpunkt Museum stellten insgesamt 73 Museen bei 200 vielfältigen Programmpunkten ihre Rolle als Orte des Austauschs und des gemeinschaftlichen Erlebens in den Mittelpunkt. Botschaft und zentrale Aussage des diesjährigen Mottos waren, dass Museen als bedeutende Kulturveranstalter in den Regionen Räume schaffen, in denen Menschen miteinander ins Gespräch kommen, Erinnerungen teilen und neue Perspektiven gewinnen können. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die oft kostenlosen oder ermäßigten Angebote, um die vielfältigen Schätze in den Regionen zu entdecken. Wir bedanken uns besonders herzlich bei allen teilnehmenden Museen für die engagierte Beteiligung.

Festliche Eröffnungen
Die Aktionswoche bot einen gelungenen Rahmen für große Eröffnungen, Feste und Märkte. So lud unter anderem das Schrift- und Heimatmuseum Bartlhaus in Pettenbach zur Eröffnung des völlig neu gestalteten Heimatmuseums ein. Die moderne Dauerausstellung präsentiert nun zentrale Punkte der Ortsgeschichte von der Steinzeit bis zur Gegenwart. Zahlreiche Gäste konnten bei der feierlichen, musikalisch von der örtlichen Musikkapelle und dem Kirchenchor begleiteten Veranstaltung begrüßt werden. Weitere Eröffnungen gab es im Kulturhaus Kopfing mit der Ausstellung Alles von Frauenhand. Leidenschaft Handarbeit sowie im Haager Heimatmuseum im Schloss Starhemberg und im Schlossmuseum Linz mit neuen Ausstellungen zum Oberösterreichischen Bauernkrieg. Zum Eintauchen in Geschichte und Vergangenheit lud auch der gut besuchte Beltaine-Frühjahrsmarkt im Keltendorf Mitterkirchen ein.

Geschichte erleben: 400 Jahre Oberösterreichischer Bauernkrieg
Ein inhaltlicher Schwerpunkt lag heuer auf dem Gedenkjahr zum 400. Jahrestag des Oberösterreichischen Bauernkrieges, das im Rahmen der communale oö 2026 und darüber hinaus umfassend aufgearbeitet wird. In der Pfarrkirche St. Georgen im Attergau verfolgten rund 180 Interessierte einen fundierten Vortrag über die Kirchen- und Friedhofsgeschichte sowie die Bauernaufstände von 1525, 1595 und 1626. Ein Höhepunkt war die feierliche Eröffnung der aufwendig recherchierten Ausstellung Rebellen! Die schwarzen Bauern der Weiberau im Haager Heimatmuseum im Schloss Starhemberg. Unter Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste und begleitet von Musikstücken aus der Zeit um 1600 bot das Kuratoren-Team Irene und Christian Keller bei Führungen spannende Einblicke zu den Bauernkriegs-Ereignissen und den wichtigsten handelnden Personen in der Region Haag am Hausruck. Groß war auch das Publikumsinteresse an der Eröffnung der Begleitausstellung zur communale oö 2026 im Schlossmuseum Linz: Bauernkrieg 1626. Zwischen Geschichte und Fiktion.

Regionale Vernetzung und Kooperation
Auch heuer schlossen sich wieder einige Museen in den Regionen zusammen, um ihre Veranstaltungen zeitlich und / oder inhaltlich abzustimmen. So bot unter anderem die Pramtaler Museumswoche ein dichtes Kulturprogramm an den beiden Wochenenden in sieben teilnehmenden Häusern der Region. Das Programm reichte hier von einem faszinierenden Pilzvortrag im Holz- und Werkzeugmuseum LIGNORAMA bis zur überaus gut besuchten Eröffnung der Ausstellung Unheimliche Kreaturen & sanfte Riesen im Stadtmuseum Schärding, die beeindruckende Fossilienfunde aus dem Innviertel präsentiert. Auch in Traunkirchen bündelten die Museen ihre Kräfte: Neben Tagen der offenen Tür im Handarbeitsmuseum und in der Archäologischen Ausstellung - Archekult Traunkirchen waren die bereits im Vorfeld ausgebuchten historischen Zillenfahrten auf dem Traunsee ein besonderes Highlight.

Museen als Orte des Dialogs: Erzählcafés und Workshops
Passend zum Motto Treffpunkt Museum gab es ein dichtes Angebot an dialogorientierten Formaten. In der Mechanischen Klangfabrik in Haslach traten Schülerinnen und Schüler der Landesmusikschule in einen klangvollen Austausch mit mechanischen Instrumenten, während sich in der Begegnungswerkstatt des Textilen Zentrums Haslach zugezogene und einheimische Frauen über textile Techniken aktiv austauschten, ausprobierten, lachten und viel voneinander lernen konnten. Besonders geschätzt wurde auch das Format des Erzählcafés. Im Historischen Stadttheater und Stadtmuseum Grein entstand bei einem in Kooperation mit der Goldhauben- und Kopftuchgruppe durchgeführten Stadtspaziergang und beim gemütlichen Austausch im Museum ein bereichernder Nachmittag voller Geschichten und Erinnerungen. Ähnlich stimmungsvoll war die Atmosphäre im Bilger-Breustedt-Haus, wo eine Lesung aus Briefen von Margret Bilger in angeregte Gespräche im kleinen Kreis mündete. Das Museum Pregarten ehrte die Autorin Friederike Kaltenberger anlässlich ihres 100. Geburtstags mit einer Lesung, bei der anschließend persönliche Erinnerungen ausgetauscht wurden und Kostproben nach ihren Rezepten die Gäste erfreuten.

Aktivität, Handwerk und neues Wissen für alle Generationen
Ganz besonders waren Gäste - Klein wie Groß - zum Entdecken und aktiven Mitmachen eingeladen. Das Angebot reichte von einem kreativen Kinder-Zeichenworkshop mit Harry Tomicek in Haslach bis zum Handwerksnachmittag im Karden- und Heimatmuseum Katsdorf, wo Sensen gedengelt und Hackenstiele gefertigt wurden. Im Färbermuseum Gutau herrschte ein überaus reger Andrang: Während des Färbermarktes konnten dort insgesamt rund 1.000 Besucherinnen und Besucher in der Zötlstube begrüßt werden, zudem nahmen mehr als 350 Gäste an Führungen im Färbermuseum teil. Zu Gast beim Färbermarkt war auch das Textile Zentrum Haslach, wo gemeinsam bei einem Anbandlworkshop Freundschaftsbänder geknüpft und gewebt wurden. In Perg begaben sich 30 Personen auf eine spannende Führung durch den Erdstall Ratgöbluckn, der als der längste seiner Art im Mühlviertel gilt. Austausch zu künstlerischen Themen bot neben dem Museum Angerlehner auch Carlo's Atelier im Cafe Casino in Bad Ischl mit Atelierführungen und -gesprächen. Im Museum der Stadt Bad Ischl konnten Museumsgäste bei täglichen Spezialführungen Wissenswertes über das jüdische Leben vor Ort im 19. Jahrhundert erfahren.
Und im Hirschbacher Bauernmöbelmuseum wurde ein exklusiver Blick auf einen eindrucksvollen Fund aus dem All geboten, im Rahmen einer Spezialpräsentation wurde der erste und einzige in Österreich gefundene Eisenmeteorit präsentiert. Bei einem spannenden Vortrag verstand es DI Franz Hofstadler, der Obmann des Astronomischen Vereins Mühlviertel, meisterhaft, rund 90 Besucherinnen und Besucher in die faszinierende und geheimnisvolle Welt der Sternschnuppen, Meteoriten und weiterer Himmelserscheinungen zu entführen und das Thema spannend und verständlich zu vermitteln.

Dank und Ausblick
Die OÖ Museumswoche 2026 hat deutlich gemacht, wie verbindend Museen für Menschen aller Altersgruppen sind. Aus den Rückmeldungen der Gäste geht auch hervor, wie wichtig ein freundlicher Empfang und eine gute Kommunikation mit den Vermittlerinnen und Vermittlern für ein gelungenes Angebot sind. Mit dieser jährlich wiederkehrenden Aktion und durch die Teilnahme so vieler Häuser sind wir auf einem guten Weg, unsere Aktionswoche im Mai als gemeinsame und beständige Marke für ein kulturinteressiertes Publikum zu etablieren.

Auch im kommenden Jahr 2027 wollen wir den Internationalen Museumstag wieder zum Anlass für eine Aktionswoche nehmen und laden schon jetzt ganz herzlich zur Beteiligung ein. Die Aktionswoche findet von 15. bis 23. Mai 2027 statt. Den Internationalen Museumstag feiern wir am Sonntag, 16. Mai 2027. Wir ersuchen um Berücksichtigung der Termine in Ihren Planungen. Herzlichen Dank!

Eindrücke von Besucherinnen und Besuchern Rückmeldungen aus dem Gewinnspiel

Was war ihr schönster Treffpunkt-Moment im Museum?

Bier-Sandkellermuseum in der Raaber Kellergröppe

"Spiel der Sonne durch die Blätter"
"Das tolle Naturerlebnis mit Führung in der Kellergröppe"

Carlo's Atelier im Café Casino, Bad Ischl
"Die wundervollen Erklärungen der Kustodin Friederike Schmalnauer"
"Frieda - die Museumskuratorin, wie sie lebt und ihre Tätigkeit liebt!"

Handarbeitsmuseum Traunkirchen
"Die vielen Geschichten von Frau Kohler und die Freude am Handarbeiten, die sie dadurch vermittelt. Ich habe viel gelernt!"
"Die Goldhauben - die schönen alten Handarbeiten!"

Hirschbacher Bauernmöbelmuseum Edlmühle
"Die tolle Aufbereitung des Museums, Besichtigung des Meteoriten von Pammer Herbert und der Vortrag "Steine, die vom Himmel fallen" von Dipl. Ing. Hofstadler"
"Die Führung mit Regina und Manfred Schauer - es war sehr nett!"

Museum in der Schule und Radiomuseum, Taufkirchen an der Pram
"Die interessante Führung und die tollen Geschichten aus früheren Zeiten"

OÖ Schulmuseum Bad Leonfelden
"Die netten Herrschaften vor Ort. Liebevoll vorgeführte Exponate"

Schloss Greinburg
"Sala Terrena, die wunderschönen Mosaike und der herrliche Arkadenhof"
"Die nette junge Dame an der Kassa"

Stadtmuseum Steyr
"Als wir die Schwerter am Eingang des Museums gesehen haben"
"Der Kids-Treff mit Hüten"

Stift Lambach
"Die Fresken und die Führung"

Stift Wilhering
"Die Begrüßung und Führung mit Abt Reinhold Dessl, die Stiftskirche"

Textiles Zentrum Haslach
"Dass ich viel gelernt habe beim angebotenen Workshop - Fingerweben etc."
"Ich habe ein Sitzkissen gewebt! Und … es hat sooo viel Spaß gemacht! Danke"
"Die Fertigung meines Werkstücks Nudelaug"

V.I.P. Kulturvermittlung 3. Netzwerktreffen im Historischen Stadttheater und Stadtmuseum Grein

Am 13. März 2026 fand im Historischen Stadttheater und Stadtmuseum Grein das dritte Netzwerktreffen für Kulturvermittlerinnen und Kulturvermittler aus Oberösterreichs Museen statt. Kolleginnen und Kollegen - von nah und fern - folgten der Einladung, um neue Impulse für Ihre Arbeit zu gewinnen. Die Atmosphäre im Historische Stadttheater Grein bot dafür einen ganz besonderen Rahmen.

Zum Auftakt gab Martin Hagmayr (ARGE Inklusives Museum) wertvolle Tipps und Tricks für die inklusive Kulturvermittlung. In seinem praxisnahen Referat zeigte er anschaulich, warum es sich lohnt, in der musealen Vermittlungsarbeit möglichst viele Sinne anzusprechen und damit barrierearme Zugänge zu schaffen. Auf besonderes Interesse im Publikum stieß auch das Thema Ausstellungsführer in leichter Sprache.

Im Anschluss stellten Elisabeth Hammer und Karin Holzweber das vielfältige Kulturvermittlungsangebot im Historischen Stadttheater und Stadtmuseum Grein vor. Ergänzend dazu gewährte Kultur-Stadtrat Lothar Pühringer spannende Einblicke in die Geschichte und die technische Ausstattung des Hauses. Eine charmante Aktivübung mit Judith Hasleder sorgte nicht nur für Abwechslung, sondern auch für ein kleines, persönliches Souvenir - ein Wiedersehen in Grein ist damit garantiert.
Daraufhin erkundeten die Teilnehmenden bei einer exklusiven Backstage-Führung das Haus. Sie betraten die historische Bühne, warfen einen Blick in den Kostümfundus sowie hinter die Kulissen und entdeckten die sehenswerte Ausstellung, in denen sich Theater- und Stadtgeschichte auf besondere Weise verbinden.

Den gelungenen Abschluss bildete ein opulentes Buffet im Theaterfoyer, bei dem der persönliche Austausch im Mittelpunkt stand. Ein herzlicher Dank gilt dem Team in Grein für die großartige Organisation und die herzliche Gastfreundschaft - schön war's!

Messe für junges Engagement an der Johannes Kepler Universität Linz

Am 11. März 2026 war der Verbund OÖ Museen mit einem Informationsstand bei der zweiten Messe für junges Engagement an der Johannes Kepler Universität Linz vertreten. Viele  Studierende, Schülerinnen und Schüler sowie andere Interessierte nutzten die Gelegenheit, sich bei rund 60 Organisationen über ehrenamtliche Engagementangebote zu informieren.

Gemeinsam mit dem OÖ Forum Volkskultur machte der Verbund OÖ Museen das #ehrenamtkultur sichtbar und zeigte zahlreiche Möglichkeiten auf, sich im Museums- und Volkskulturbereich in Oberösterreich freiwillig zu engagieren. 
Ein besonderer Anziehungspunkt am Infostand war die mitgebrachte Buttonmaschine: Messegäste konnten sich damit individuell gestaltete Buttons anfertigen. Das kreative Angebot wurde freudig angenommen und bot einen guten Einstieg in Gespräche über Engagementmöglichkeiten im Kulturbereich sowie wertvolle Einblicke in die Bedürfnisse und Vorstellungen junger Menschen hinsichtlich einer freiwilligen Mitarbeit in Museen.

Die Messe überzeugte durch ein buntes Publikum und eine sehr positive, offene Atmosphäre - auch unter den teilnehmenden Organisationen. Besonders erfreulich war erneut das große Interesse internationaler Studierender, die gezielt nach Möglichkeiten suchten, sich zu engagieren, Erfahrungen zu sammeln und gleichzeitig die Kultur in Oberösterreich besser kennenzulernen. Gerade hierbei erwies sich die persönliche Beratung - in englischer Sprache - als besonders wichtig, um einen ersten Überblick über ehrenamtliche Einsatzbereiche geben zu können.

Wir bedanken uns herzlich beim Verein füruns - Zentrum für Zivilgesellschaft für die gelungene Organisation der Messe und die angenehme Zusammenarbeit vor Ort. Der Messetag verging wie im Flug!

Museum regional Museumsgespräche in den Vierteln

Die Gesprächsreihe Museum regional konnte im Februar 2026 mit drei Terminen in unterschiedlichen Regionen Oberösterreichs erfolgreich durchgeführt werden. Insgesamt nahmen rund 100 Museumsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter teil. Über dieses große Interesse freuen wir uns besonders! Ziel der Treffen ist es, Museen und ihre aktuellen Vorhaben kennenzulernen, über Projekte und Termine des Museumsjahres zu informieren sowie in gemütlichem Rahmen den fachlichen Austausch zu fördern.

Region Inn- und Hausruckviertel
Den Auftakt bildete am 3. Februar das Treffen im Schlossmuseum Peuerbach, an dem rund 30 Kolleginnen und Kollegen aus dem Inn- und Hausruckviertel teilnahmen. Eine Führung durch das Haus bot Einblicke in Themen von historischer und moderner Astronomie bis zur Raumfahrt sowie in das Vermächtnis Georg von Peuerbachs. Besonders beeindruckte die OÖ Landeskrippe mit ihren Darstellungen regionaler Bräuche und Hofformen. Im Anschluss stellte Franz Neuhold die Weiterentwicklung des Museums nach der communale 2023 vor.  Das Museum lädt seitdem ganzjährig (außer im Juli und August) zu monatlichen "Supergalaktischen Familienwochenenden" ein, jeweils mit wechselndem Themenschwerpunkt.

Region Mühlviertel
Besonders groß war das Interesse am Museumsgespräch im Museum Pregarten, bei dem am 5. Februar rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 22 Museen begrüßt werden konnten. Das über die letzten Jahre generalsanierte Haus beeindruckt mit seiner Steingutsammlung, Themen zu Handel und Gewerbe sowie seinen bedeutenden Hügelgrabfunden aus der Bronzezeit. Im benachbarten Pfarrheim gab Obmann Reinhold Klinger einen Ausblick auf Projekte im Hinblick auf das 800-Jahr-Jubiläum der Stadt Pregarten im Jahr 2030. Auch aktuelle Themen des Verbundes wurden diskutiert, und Kolleginnen und Kollegen nutzten die Gelegenheit für Einblicke in aktuelle Projekte, wie etwa die neue Podcast-Reihe Gotikstraße unterwegs im Freien Radio Freistadt. Dank der hervorragenden Organisation und Bewirtung durch den Heimat- und Kulturverein Pregarten entwickelte sich ein lebendiger fachlicher Austausch.

Region Salzkammergut - Pyhrn-Eisenwurzen
Den Abschluss bildete am 10. Februar das Museumsgespräch im Stadtmuseum Steyr, an dem rund 20 Kolleginnen und Kollegen aus unseren Mitgliedsmuseen teilnahmen. Bei einem Rundgang durch den geschichtsträchtigen Innerberger Stadel vermittelte Sarah Schobesberger interessante Einblicke in die reiche Stadtgeschichte von Steyr und das Wirken Anton Bruckners in der Stadt.

Die große Beteiligung an allen drei Terminen zeigt, wie wichtig persönliche Begegnungen und fachliche Vernetzung für die Museumsarbeit sind. Besonders intensiv diskutiert wurden heuer Fragen der Inventarisierung und Museumsfotografie sowie Anforderungen auf dem Weg zum Österreichischen Museumsgütesiegel.

Wir danken allen gastgebenden Häusern und ihren Teams herzlich für Organisation, Unterstützung und Gastfreundschaft sowie allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für den engagierten Austausch.