28. Ortsbildmesse in Ternberg

Am 8. September 2019 fand in Ternberg die 28. Ortsbildmesse statt. Der Verbund Oberösterreichischer Museen war mit einem Infostand zur Museumslandschaft Oberösterreichs vertreten. Unterstützung erhielten wir von Oliver Rath, dem geschäftsführenden Kulturmanager der Kulturregion Eisenwurzen OÖ, der die Angebote der Museen, Ausstellungen und Schaubetriebe aus der Region präsentierte.
Entgegen der eher schlechten Wetterprognose blieb der Regen aus und es konnten zahlreiche interessierte Besucherinnen und Besucher begrüßt werden.

Museum regional. Museumsgespräche in den Vierteln

An zwei Terminen im Juni und Juli fanden wieder regionale Museumsgespräche statt, die immer in Kooperation mit einem ansässigen Museum abgehalten werden. Gastgeber waren diesmal das Lignorama - Holz- und Werkzeugmuseum in Riedau und das Hinterglasmuseum in Sandl. Durch eine kleine Änderung im Programmablauf konnten sich die gastgebenden Museen als erste präsentieren, während der Verbund Oö. Museen seine aktuellen und bevorstehenden Vorhaben und Projekte erst im Anschluss vorstellte.

Am 25. Juni 2019 waren wir im Lignorama in Riedau zu Gast. Nach einer umfassenden und interessanten Führung durch das Haus, stellten die beiden Museumverantwortlichen Lisa Wipplinger und Cornelia Schlosser ihre Institution vor und gaben dabei einen guten Einblick in die Strukturen und Vorhaben des Hauses. Aus aktuellem Anlass wurde im Anschluss an den Referatsblock eine Diskussion zum Thema Datenschutz und Fotografieren von Schulkassen geführt.

Das zweite Museumsgespräch fand am 1. Juli 2019 im Hinterglasmuseum Sandl statt.Trotz erheblicher Komplikationen aufgrund eines unwetterbedingten Stromausfalles konnte der Abend zu einem guten Ende gebracht werden. Anstatt der Führung durch das Museum gab es einen gelungenen Vortrag, der die verschiedenen Stationen im Hinterglasmuseum erläuterte. Anschließend berichtete Irmgard Quass vom Hinterglasmuseum über Projekte mit Schulen und verschiedenenen Veranstaltungen des Museums, danach Klaus Landa und Elisabeth Kreuzwieser über aktuelle Projekte und Vorhaben des Verbundes Oberösterreichischer Museen und schließlich Alfred Atteneder, der neue Obmann der Mühlviertler Museumsstraße über die aktuellen Aktivitäten des neu formierten Vereins. Besonders hervorzustreichen ist, dass eine Zusage für ein Leader-Projekt vorliegt, mit dem die Museen des Vereins gemeinsam Schritte in Richtung Barrierefreiheit setzen wollen. Außerdem ist die Mühlviertler Museumsstraße im Freien Radio Freistadt mit einer Sendereihe "Altes und Neues" präsent, in der verschiedene Mühlviertler Museen vorgestellt werden.

Wir bedanken uns bei allen Verantwortlichen der Museen sehr herzlich für ihre Unterstützung bei der Organisation der Veranstaltungen und für ihre Gastfreundschaft.

Museumsabend im Stadtmuseum Wels - Burg

Der heurige Museumsabend für die Mitglieder beim Verbund Oberösterreichischer Museen fand auf Einladung des Stadtmuseums Wels erstmals in der Burg Wels statt. Anlass dafür war die erfolgreiche Sonderausstellung Maximilian I. Kaiser - Reformer - Mensch. Zum 500. Todestag des letzten Ritters, verstarb doch vor genau 500 Jahren Kaiser Maximilian I. in der Welser Burg.
Am 4. Juni 2019 luden das Stadtmuseum Wels und der Verbund Oberösterreichischer Museen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Mitgliedsmuseen des Verbundes Oberösterreichischer Museen zu einer exkulsiven Sonderführung durch die sehenswerte und umfassende Ausstellung ein.
Nach einem Umtrunk auf Einladung des Stadtmuseums Wels begrüßten dessen Leiterin Dr.in Renate Miglbauer, die Leiterin der Burg Wels, Mag.a Ingeborg Micko, und Dr. Klaus Landa, der Geschäftsführer des Verbundes Oberösterreichischer Museen, die Gäste.
Anschließend stand eine Sonderführung durch die aktuelle Sonderausstellung auf dem Programm. Das Interesse war trotz des heißen Sommerwetters sehr groß, sodass drei Gruppen zeitgleich durch die Schau geführt wurden.

Wir bedanken uns sehr herzlich beim Stadtmuseum Wels für die Einladung zu diesem informativen und anregenden Museumsabend!

Aktionswoche Internationaler Museumstag in OÖ.

Seit 1978 wird weltweit alljährlich im Mai der Internationale Museumstag gefeiert, um auf die Bedeutung der Museen und ihrer Leistungen für Kultur und Gesellschaft aufmerksam zu machen. Museen aller Länder sind eingeladen, sich an dem Tag, der jeweils unter einem anderen Motto steht, mit besonderen Angeboten für Besucherinnen und Besucher einzubringen.

Heuer lud daher der Verbund Oberösterreichischer Museen die Museen des Landes zum nunmehr dritten Mal zur Beteiligung an einer Aktionswoche rund um den Internationalen Museumstag ein. Äußerst positiv war die Resonanz der Museen: Mehr als 55 Museen aus allen Regionen Oberösterreichs meldeten sich mit rund 125 Einzelveranstaltungen zur Aktionswoche an, die heuer vom 11. bis 19. Mai 2019 - dem Internationalen Museumstag - durchgeführt wurde. Gemeinsam setzten die Museen des Landes damit ein kräftiges Lebenszeichen von der vielfältigen Museumslandschaft Oberösterreichs.

Die teilnehmenden Museen bereiteten für diese Woche inspirierende und erlebnisreiche Angebote für ihre Besucherinnen und Besucher vor. Das bunte Programm reichte von Tagen der offenen Tür, Ausstellungseröffnungen und Sonderführungen über Museumsfeste oder Familienaktivitäten bis hin zu exklusiven Einblicken hinter die Kulissen. Auch Workshops und mehrere musikalische Darbietungen standen heuer am Programm und viele Museen öffneten bei freiem oder ermäßigtem Eintritt.

Seitens des Verbundes Oberösterreichischer Museen möchten wir uns bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der teilnehmenden Museen aufs herzlichste für das großartige Engagement, die kreativen Ideen und die schönen Angebote in Ihren Häusern bedanken. Die Organisation und Betreuung jeder Veranstaltung lag bei den einzelnen Museen selbst  und war zumeist mit großem Aufwand verbunden.

Der nächste Internationale Museumstag findet am 17. Mai 2020 statt und schon jetzt laden wir alle Museen herzlich ein, sich wieder an der Aktionswoche zu beteiligen, die in Oberösterreich vom 9. bis 17. Mai 2020 stattfinden wird.

Tag der Oö. Regional- und Heimatforschung - 6. April 2019

Der Verbund Oberösterreichischer Museen richtete in Kooperation mit der ARGE Reginoal- und Heimatforschung OÖ. am 6. April 2019 den diesjährigen Tag der Oö. Regional- und Heimatforschung aus, in dessen Rahmen die Aufmerksamkeit auf naturkundliche Themen gelenkt und dem Status quo der naturkundlich-heimatkundlichen Forschung in Oberösterreich nachgegangen wurde. Exemplarisch wurden die Themenbereiche Forstgeschichte, Kulturgeologie und Botanik diskutiert. Besonders interessierten uns dabei das Spannungsfeld zwischen Mensch und Natur und die Folgen der Naturnutzung in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Die Tagung wurde im Forstlichen Bildungszentrum Traunkirchen abgehalten, das Programm am Nachmittag umfasste eine Museumsführung in den K-HOF Museen Gmunden sowie eine Wanderung am Pferdeeisenbahn-Wanderweg von Engelhof nach Gmunden bei strahlendem Frühlingswetter. Eine Nachlese zum Tag der Oö. Regional- und Heimatfoschung 2019 findet sich im forum oö geschichte.

Museumsfahrt nach Passau und Kößlarn - 30. März 2019

Bereits zum vierten Mal luden die Gesellschaft für Landeskunde und Denkmalpflege und der Verbund Oberösterreichischer Museen zu einer gemeinsamen Museumsfahrt ein, die immer in Museen außerhalb Oberösterreichs führt. Das Interesse an der heurigen Fahrt war erfreulich groß. So machten sich am 30. März 2019 bei strahlendem Frühlingswetter insgesamt 45 Personen nach Niederbayern auf, um dort das Oberhausmuseum in Passau und das Kirchenmuseum in Kößlarn, unweit des Rottals, zu besuchen.

Der Anlass für den Besuch des Oberhausmuseums war das 800-Jahr-Jubiläum der Veste Oberhaus, das 2019 gefeiert wird, fand doch vor genau 800 Jahren die Grundsteinlegung für diese imposante Anlage statt. Seit 1932 ist das städtische Museum in der Veste Oberhaus beheimatet. Im Juni 2019 wird hier eine große Sonderausstellung zum 800-Jahr-Juiläum eröffnet. Museumsleiterin Dr.in Stefanie Buchhold gab im Rahmen eines Rundgangs im Areal der Veste einen exklusiven Einblick in die zahlreichen Vorbereitungsarbeiten rund um das Jubiläum, in deren Zuge auch umfangreiche bauliche Maßnahmen zu treffen sind. So konnte die Gruppe unter anderem auf den Aufsichtsturm steigen, der derzeit saniert wird. Der Turm wird ab dem Sommer 2019 wieder in vollem Umfang begehbar sein und auch wegen neuer multimedialer Angebote wie einer digitalen Landkarte in besonderer Weise zu einem Erlebnis für die Gäste.

Am Nachmittag stand der Besuch des rund 40 km entfernten Kößlarn auf dem Programm. Hier entstand eine der ältesten Wallfahrten Bayerns, die bis zur Reformationszeit auch die meistbesuchte Marienwallfahrt im heutigen Niederbayern darstellte. Besonders sehenswert ist die Kößlarner Wallfahrtskirche unter anderem deshalb, weil sie die letzte in vollem Umfang erhaltene mittelalterliche Wehranlage im altbayerischen Raum darstellt.
Zwei Torhäuser und der dazwischen liegende gedeckte Wehrgang der Anlage wurden 2008 als Museum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Hier sind auf rund 120 Quadratmetern Ausstellungsfläche vor allem die Geschichte der örtlichen Wallfahrt und des Kirchenbaues sowie das Brauchtum im Kirchenjahr dargestellt. Zu den wertvollsten Exponaten der Sammlung gehören Wallfahrtsdevotionalien aus vier Jahrhunderten, ein spätgotischer Palmesel, das älteste erhaltene Messgewand der Passauer Diözese und ein barockes Krippenwerk mit Figuren aus der Schwanthalerwerkstatt des 18. Jahrhunderts.

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