Museum³. Memoria, Momentum. Mundus Ein Projekt der Fachhochschule Oberösterreich
Die oberösterreichische Museumslandschaft ist reich an kulturellem Erbe und
regionaler Vielfalt. Gleichzeitig steht sie vor der Herausforderung, ihre Angebote
und Strukturen an gesellschaftliche, technologische und demografische Veränderungen
anzupassen. Vor diesem Hintergrund führen Studierende des Bachelorstudiengangs
Sozial-, Public- und Nonprofit-Management an der FH Oberösterreich, Campus Linz,
unter der Leitung von FH-Prof.in Mag.a Dr.in Renate Kränzl-Nagl das
Lehrforschungsprojekt Museum3. Memoria, Momentum. Mundus" im
Auftrag des Verbundes Oberösterreichischer Museen durch. Im Zuge dieses Projektes
wird die aktuelle Situation der oberösterreichischen Museen analysiert und es
werden Einschätzungen und Erfahrungen verschiedener Akteurinnen und Akteure im
Museumsbereich erhoben. Die Ergebnisse der empirischen Erhebungen sollen als
Grundlage für zukünftige strategische Überlegungen des Verbundes
Oberösterreichischer Museen dienen.
Projektziele
Das Projekt fokussiert inhaltlich auf die gegenwärtige Situation der
oberösterreichischen Museen (Ist-Analyse) sowie auf ihre Ausgestaltung in Zukunft
aus unterschiedlichen Perspektiven. In diesem Zusammenhang sind u. a. folgende
Fragestellungen von besonderem Interesse:
- Wie wird die gegenwärtige Situation der oberösterreichischen Museen aus Sicht der Träger bewertet? Welche Herausforderungen zeigen sich aus Sicht verschiedener Akteure?
- Wie können in Zukunft freiwillig Tätige und insbesondere junge Menschen für die Freiwilligentätigkeit in Oberösterreichs Museen gewonnen werden?
- Welche Kommunikationskanäle eignen sich gut, um Bürgerinnen und Bürger zu erreichen bzw. über das Angebot zu informieren?
- Welche Wünsche, Ideen, Vorschläge gibt es, um Oberösterreichs Museumslandschaft nachhaltig und zukunftsorientiert zu gestalten und abzusichern?
- Welche Empfehlungen lassen sich aus den empirischen Ergebnissen ableiten?
Methodik
Das Projekt setzt zu Beginn auf einen Methodenmix aus Literaturstudium und
theoretischen Überlegungen zum Forschungsgegenstand. Im Anschluss werden
ausgewählte Akteurinnen und Akteure aus dem Kultur- und Museumsbereich im Rahmen
qualitativer Interviews befragt. Teil des Projekts ist auch eine große
Online-Umfrage im Frühjahr 2026, zu deren Teilnahme alle Mitgliedseinrichtungen des
Verbundes Oberösterreichischer Museen eingeladen werden. Es ist geplant, die
Ergebnisse der empirischen Studie gegen Ende des Sommersemesters 2026 zu
präsentieren.