Adresse

Stadtmuseum Steyr
Grünmarkt 26
4400 Steyr

Kontakt

Tel.: +43 (0) 7252/575-13 45 (Museumskassa)
Tel.: +43 (0) 7252/575-13 54 oder 13 56 (für Führungsanfragen)

Weiterführende Links

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag: 10:00 – 17:00 Uhr
Letzter Einlass: 16:00 Uhr

Das Stadtmuseum Steyr bleibt am 24., 25. und 31. Dezember 2022 sowie im Jänner 2023 geschlossen.

Eintritt

Erwachsene 5,-/ermäßigt 3,- Euro
Kinder und Jugendliche 3,- Euro
Familien 7,- Euro
Schüler:innen im Klassenverband 1,- Euro
(bis zu zwei Begleitpersonen kostenlos)

Gruppenführungen (inkl. Eintritt)
Bis zu 12 Personen 108,- Euro, jede weitere Person 5,5 Euro
Dauer: 1,5 Stunden
Buchungen: vermittlung@stadtmuseum-steyr.at oder 07252 575 1354 oder 1356

Öffentliche Führungen
Erwachsene 5,5 Euro
Dauer: 1 Stunde

• Der ermäßigte Tarif von 3,- Euro gilt für: Personen mit Beeinträchtigung sowie eine Begleitperson, Gruppen ab 12 Personen, Schüler:innen, Studierende bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres, Lehrlinge, Zivil- und Präsenzdiener sowie Senioren:innen ab der Vollendung des 65. Lebensjahres,
Freier Eintritt: Kinder bis zum vollendeten 6. Lebensjahr, Personen mit Beeinträchtigung (ab 50 %), Steyr Card, Kulturpass „Hunger auf Kunst & Kultur“

Auskunft

Mag. Gunter Bittermann, Tel.: +43 (0) 7252/575 1351

Träger

Stadt Steyr

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Stadtmuseum Steyr
Grünmarkt 26
4400 Steyr
Bauliche Barrierefreiheit

Clavichord-Konzert mit Alexander Gergelyfi | Stadtmuseum Steyr

02. Dez. 2022, 19:00 Uhr , Steyr

Schmiedeweihnacht in Steyr | Stadtmuseum Steyr - Museumsdorf Trattenbach

09. Dez. 2022, 15:00 Uhr - 11. Dez. 2022, 18:00 Uhr , Steyr

"Weihnachten im Hause Lamberg –Werndl" | Themenführung mit Kuratorin Dr. Herta Neiß | Stadtmuseum...

17. Dez. 2022, 14:00 Uhr - 16:00 Uhr , Steyr

Öffentliche Führung im Stadtmuseum Steyr

18. Dez. 2022, 11:00 Uhr - 12:00 Uhr , Steyr

Krippenkunst und Kinderprogramm im ehemaligen Palmenhaus

18. Nov. 2022 - 06. Jän. 2023 , Steyr

Stadtmuseum Steyr

Tauchen Sie in historische Lebenswelten ein!
Die Geschichte des Bürgertums als auch die Bedeutung des Eisenhandels für die Stadt Steyr bleiben thematische Schwerpunkte. Die erfolgreiche Dauerausstellung wird von Kuratorin Dr. Herta Neiß um Themen wie die Familie Lamberg oder die Firma Reithoffer ergänzt und zeigt Highlights aus der Stadtgeschichte Steyrs. Es werden auch Kuriositäten aus dem Depot des Stadtmuseums zu sehen sein. "Das Museum präsentiert eine Auswahl spannender, überraschender und widersprüchlicher Geschichten, die von der bewegten Vergangenheit Steyrs zeugen. Sie handeln von Hoffnungen, Sehnsüchten und Ängsten, von Fortschritt und Niederlagen, von Pioniergeist sowie Erfindungsreichtum", so Kuratorin Dr. Herta Neiß. Besucher:innen tauchen über Exponate, Videos und Hörstationen in historische Lebenswelten ein, können Entwicklungsprozesse nachspüren und die Geschichte der Stadt erleben. Individualbesucher:innen können sich mittels Audio-Guide (auch auf Englisch) durch das Museum führen lassen oder an einer öffentlichen Führung, die ab Juni regelmäßig stattfinden, teilnehmen.

Innovative und aktive Bildungsarbeit
Das neue Vermittlerinnen-Team hat für Schulklassen qualitativ hochwertige Vermittlungsprogramme zu verschiedenen Themen entwickelt. Kinder erfahren erlebnisorientiert mehr über die Museumsgründerin Marianne Kautsch oder den Umgang mit historischen Quellen. Die Mädchen und Buben sind gefragt, selbst aktiv zu werden, etwa wenn es darum geht, selbst eine Ausstellung aufzubauen oder ein Floß zu basteln. Die Programme werden in Foldern sowie auf der Website detailliert dargestellt und sind über vermittlung(kwfat)stadtmuseum-steyr(kwfdot)at oder unter 07252/575 - 1354 oder 1356 zu buchen.


Moderner Begegnungs- und Erlebnisraum
Das Stadtmuseum Steyr bringt sich aktiv in das Kulturleben von Steyr einbringen. Zum einen als Ort für besondere Veranstaltungen wie das Chorspektakel oder die Steyrer Literaturtage. Zum anderen werden Veranstaltungen wie Buchpräsentationen zu historischen Themen angeboten werden.
Der Besuch des Stadtmuseums Steyr endet in einer gemütlichen Lounge, wo die Besucher:innen in Büchern aus dem Museumsshop blättern können, oder wenn es das Wetter zulässt im Gastgarten des Café Ins Neutor.

Zur Geschichte
Die Idee eines Stadtmuseums geht auf das Jahr 1884 zurück: Nach dem Ende der Elektrischen-, Landes-, Industrie-, Forst- und kulturhistorischen Ausstellung beschloss der Gemeinderat, die kulturhistorischen Gegenstände zu erwerben und weiterhin auszustellen. Drei Jahre später wurde auf Initiative von Bürger:innen die "Gesellschaft für Altertumsfreunde in Steyr" gegründet, die langfristig die Errichtung eines eigenen Museums anstrebte. Zu einer ersten Ausstellung der von der Gesellschaft gesammelten Gegenstände kam es 1890 in der damaligen Bürgerschule. Erst mit der Übersiedelung in die Räumlichkeiten des Rathauses 1895 ist jedoch von einer Museumsgründung zu sprechen, denn seither ist die Sammlung im Eigentum der Stadt. 1898 übersiedelte das Museum in die Industriehalle (heutiges Stadttheater), wo am 18. August die "Oberösterreichische Landesausstellung" eröffnet wurde. Seit 1913 befindet sich das Museum an seinem heutigen Standort im Innerberger Stadel.

Das Gebäude: Der Innerberger Stadel
Im 1612 fertig gestellten Gebäude hatte sich einst ein Getreidespeicher befunden, wo die Stadt Reserven für die Versorgung ihrer Bürger:innen einlagerte. 1628 kaufte die Innerberger Hauptgewerkschaft (1625-1881) - der größte mitteleuropäische Montankonzern seiner Zeit - das Gebäude und errichtete dort seine Verlagsstelle, also ein Ort, an dem die Steyrer Bürger:innen und Handwerker Eisen und Stahl kaufen konnten. 1909 wurde das doppelgiebelige Renaissancegebäude mit reichem Sgraffito-Fassadenschmuck von der Stadt erworben und wenige Jahre später zog das Stadtmuseum dort ein.

Das Steyrer Kripperl im Innerberger Stadel
Das Steyrer Kripperl ist eines der letzten noch erhaltenen traditionellen Stabpuppentheater im deutschen Sprachraum - und das allerletzte ortsfeste, privat geführte Krippenspiel. Seine Figuren, Kulissen, Texte und Lieder blieben seit dem Ende des 19. Jahrhunderts nahezu unverändert. Durch den Schneidermeister Ignaz Sageder gelangte das Kripperl ins Gasthaus "Zur Goldenen Sense" in Steyrdorf, wo es bis 1899 gespielt wurde. 1923 übersiedelte es in den Innerberger Stadel.
Jährlich rund um die Weihnachtszeit finden Aufführungen der mündlich überlieferten Stücke in Steyrer Mundart statt. Bis heute wird mit den historischen Stabpuppen gespielt, bedient von rund 20 Spielerinnen und Spielern des Vereines Heimatpflege. Neben religiösen Inhalten sind es vor allem die weltlichen Szenen des alten Handwerks und des Bürgertums in der Eisenstadt Steyr, die Jung und Alt erfreuen und den Besuch des Steyrer Kripperls zum Fixpunkt im Jahreskreislauf machen.
2018 wurde das Steyrer Kripperl in die Liste des immateriellen Kulturerbes Österreichs der UNESCO aufgenommen.

Karten und nähere Informationen bekommen Sie im Büro des Tourismusverbandes Steyr (Rathaus)
Tel.: 07252/53229
Web: steyr-nationalpark.at

Textquelle: https://www.steyr.at/Stadtmuseum_Steyr

> Linktipps forum oö geschichte

> Dokumentation im Digitalen Ausstellungsarchiv Oberösterreich

Lage und Anreise

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