Adresse

Forum Hall - Handwerk, Heimat, Haustüren
Eduard-Bach-Straße 4
4540 Bad Hall

Kontakt

Tel.: +43 (0) 7258/48 88 (nur während der Öffnungszeiten)
Fax: +43 (0) 7258/48 88 Museum

Weiterführende Links

Öffnungszeiten

4. April bis 31. Oktober
Donnerstag bis Sonntag 14:00 - 18:00 Uhr

Führungen für Gruppen (ab 5 Personen) ganzjährig gegen Voranmeldung

fixe Führung jeden Donnerstag um 15:00 Uhr

Eintritt

Erwachsene: 5,00
Ermäßigt: 4,00
Familie: 8,00
Kinder/Schüler: 2,00
Schüler im Klassenverband: 0,50

Führung (nach Voranmeldung): 1,50 p.P.
Führung (Schulklassen): 15,00
Gruppenführungen lt. Vereinbarung

Mitglieder des Forum Hall: frei

Auskunft

Horst Bachofner

Träger

Verein Forum Hall - Handwerker- und Heimatmuseum - Ausstellung alter Türen

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Forum Hall - Handwerk, Heimat, Haustüren
Eduard-Bach-Straße 4
4540 Bad Hall

Forum Hall - Handwerk, Heimat, Haustüren

Das zu Beginn des 20. Jahrhunderts im Jugendstil errichtete Neue Badehaus in Bad Hall beherbergt unter dem Titel "Forum Hall" drei Museen unter einem Dach. Auf 2000m² Ausstellungsfläche werden anhand von rund 20.000 Exponaten die Kur- und Ortsgeschichte, eine einzigartige Haustürensammlung, Arbeit und Leben, Brauchtum und das Zunftwesen von über 20 Handwerkszweigen präsentiert und erläutert.

Heimatmuseum
Das Heimatmuseum ist ein Spiegel der Ortsgeschichte von Bad Hall, beginnend mit den bäuerlichen und handwerklichen Erwerbsmöglichkeiten bis zur entscheidenen Wandlung als Kurort. Erstmalig wurde die "Quelle am Sulzbach" im Jahr 777 in der Stiftungsurkunde des Klosters Kremsmünster erwähnt. Schon vor 100 Jahren gab es erste Konzepte für den Aufbau eines Ortsmuseums, damals in der so genannten Hillischer-Wohnung. Die zu dieser Zeit gesammelten 135 Objekte, aufgezeichnet in einem Inventarium aus dem Jahre 1910, sind heute Bestandteil des Heimatmuseums. 1955 wurde das erste Heimathaus gegründet, vorerst im Kurhaus, später in der "Tassiloquelle" situiert. 1990 bekam das Heimatmuseum seinen Standort im "Neuen Badehaus".

Handwerkermuseum
Mit "Handwerk" verbindet man meist eine idealisierte Lebens- und Arbeitswelt, die der heutigen, entfremdeten oder stressreichen Gegenwart manchmal träumerisch-nostalgisch entgegengesetzt ist. Es geht aber vielmehr um eine "Entmythologisierung" des Handwerks und um die Darstellung der Sozialstruktur. So sollen den Besucherinnen und Besuchern auch Schattenseiten, wie Arbeitsleid, Arbeitsbelastungen, Abhängigkeiten, Ängste und Wünsche der betroffenen Menschen, vermittelt werden. Auf Grund der großen Wandlungen im Zeitalter der Industrialisierung entstanden neue Berufe und Berufsbilder. Die Schaffung von Betroffenheit und das "Hineinversetzen" in die vergangene Lebenswelt mit all ihren Schwierigkeiten und Beschränkungen soll den Blick für gegenwärtige Probleme schärfen.

Haustürensammlung
Der Bereich des eigenen Hauses gilt in allen Kulturen als heilig. Tür und Tor bilden eine wichtige Grenze zwischen dem Drinnen und Draußen. Seit uralten Zeiten legen viele Hausbesitzer Kunstsinn und Eifer in die naturalistische und symbolische Gestaltung dieser Grenze. Die Sammlung mit über 100 Türen und Toren aus der Region des Traunviertels widmet sich der Aufarbeitung der Symbolik auf den Haustüren. Die Fertigung der Türen steht aber genauso im Mittelpunkt wie der Gebrauch des Fallschlüssels und der Türklopfer. Wichtig erscheinen auch die Aufzeichnung des Brauchtums rund um Tür und Tor sowie eine Sammlung von Sprichwörtern. Die Türensammlung ermöglicht einen Brückenschlag in die Gegenwart, indem hier für Neugestaltungen von Haustüren konkrete Anleihen getätigt werden können.

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Lage und Anreise

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Eduard-Bach-Straße 4
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