Adresse

Bauernmöbelmuseum Hirschbach
Museumsweg 7
4242 Hirschbach im Mühlkreis

Kontakt

Tel.: +43 (0) 7948/541 (Museum)
Tel.: +43 (0) 7948/ 87 01-0 (Gemeinde)

Weiterführende Links

Öffnungszeiten

Wieder geöffnet von 1. Juli 2020 bis 31. Oktober

Dienstag bis Samstag 14:00 - 17:00 Uhr
Sonntag 10:00 - 12:00 Uhr und 14:00 - 17:00 Uhr
außerhalb dieser Öffnungszeiten nach Vereinbarung

Während der Weihnachtsausstellung:
Samstag, Sonntag und Feiertag 14:00 - 17:00 Uhr
außerhalb der Öffnungszeiten nach Vereinbarung
Am 24., 25. und 31. Dezember ist das Museum geschlossen.

Eintritt

Preise inkl. Führungen
Erwachsene: 4,00
Kinder von 6 bis 15 Jahre und Studenten: 1,50
Familienkarte: 9,00
Gruppen (ab 8 Personen): 3,00

Auskunft

Josef Plöchl (Obmann), Tel.: +43 (0) 7948/54 oder +43 (0) 664/22 30 330
Gerlinde Vorholzer (Kustodin), Tel.: +43 (0) 7948/541 oder +43 (0) 680/11 61 998
Brigitte Handlbauer (Kustodin-Stv.), Tel.: +43 (0) 7948/541 oder +43 (0) 650/21 29 382
Ing. Karl Himmelbauer (Leiter Sonderausstellungen), Tel.: +43 (0) 7948/220
Gemeindeamt Hirschbach, Tel.: +43 (0) 7948/87 01

Träger

Verein der Freunde der Hirschbacher Bauernmöbel

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Bauernmöbelmuseum Hirschbach
Museumsweg 7
4242 Hirschbach im Mühlkreis

Eröffnung der Ausstellung: "Reiseandenken aus aller Welt von Lambert Keplinger" | Bauernmöbelmuse...

12. Juli 2020, 15:00 Uhr - 12. Okt. 2020, 19:00 Uhr , Hirschbach im Mühlkreis

Bauernmöbelmuseum Hirschbach

Zu den bekanntesten Kunstprodukten des Mühlviertels zählen neben den Hinterglasbildern aus Sandl auch die berühmten Bauernmöbel aus Hirschbach. Entstanden ist dieser Möbeltypus aus der Not der Zimmerleute dieser Gegend, die in den Wintermonaten oft keine Arbeit hatten. Hinzu kam, dass die Leute in Hirschbach im 18. und 19. Jahrhundert alles andere als begütert waren, sodass diese Notlage erfinderisch machte. Die Zimmerleute fertigten daher während des Winters immer wieder Möbel, obwohl dies verboten war und streng bestraft wurde. Von den bekannten Zimmerleuten sind vor allem die Werke der Familie Ecker aus Unterhirschgraben hervorzuheben. Geschnitzte und bemalte Rüstbäume zieren auch heute noch das Antlitz der Gemeinde Hirschbach.

Prachtvolle Bauernmöbel
Die Produktion der prachtvollen Bauernmöbel erreichte in Hirschbach im Mühlkreis zu Beginn des 19. Jahrhunderts ihren Höhepunkt. Unter der Bezeichnung "Hirschbacher Bauernmöbel" erlangten die Truhen, Kästen, Schüsselkörbe, Tische, Bänke und Betten Weltruf und sind heute begehrte Sammlerobjekte. Zu den besonderen Kennzeichen und Merkmalen dieser Möbel zählen die reiche, prächtige und kunstvolle Ornamentik, das Hirschbacher Sträußl, die rote Rocaille, Reitermotive sowie Marmorierungstechnik, Furniermalerei und Scheinintarsien.

Zeugnisse des Alltagslebens
Im Jahr 1991 konstituierte sich der "Verein der Freunde der Hirschbacher Bauernmöbel", der heute rund 560 Mitglieder zählt und 1992 das Hirschbacher Bauernmöbelmuseum eröffnen konnte. In insgesamt neun Schauräumen werden auf zwei Stockwerken nicht nur 90 wertvolle Einzelobjekte präsentiert, die Aufmerksamkeit wird auch auf den Wohnbereich und die sozialen Verhältnisse der Menschen von damals gelenkt. Eine liebevoll eingerichtete Stube, die zu früheren Zeit der wichtigste Ort der Kommunikation der Menschen war, und eine Schwarze Kuchl befinden sich ebenso im Erdgeschoß wie ein großzügig gestalteter Sonderausstellungsraum.

Volkskunst
Über eine Treppe gelangen die Besucherinnen und Besucher in die Obere Stube, die einst das schönste Zimmer im gesamten Haus war. Dort entfaltet sich in den kostbaren Objekten der Reichtum der kunstvollen Schöpfungen Hirschbacher Zimmermannsleute und Tischler aus der Umgebung. Ergänzt werden diese Objekte durch eine große Zahl an Gebrauchsgegenständen aus dem Alltag. Zeugnisse religiöser Volkskunst sind ebenso zu finden wie Trachten, Keramikobjekte und anderes mehr.

Franz von Zülow
Eine weitere Besonderheit des Bauernmöbelmuseums ist eine Dauerausstellung, die dem Maler und Grafiker Franz von Zülow (1883-1963), Ehrenbürger der Gemeinde Hirschbach, gewidmet ist. Sie repräsentiert die künstlerische Vielfalt seiner Arbeiten. In Jahreszyklen werden auch Sonderausstellungen über Franz von Zülow mit thematischen Schwerpunkten seines künstlerischen Schaffens gestaltet.

Jährliche Sonderausstellungen
Zusätzlich zur Dauerausstellung bietet das Museum jährlich mehrere Sonderausstellungen an, die verschiedene Besuchergruppen ansprechen sollen. Dem Jahreslauf entsprechend erfreuen sich die Sonderausstellungen zu Ostern und zu Weihnachten besonderer Beliebtheit. Ergänzend dazu werden Dichterlesungen und musikalische Veranstaltungen angeboten.

Museums- und Kräuterstadel
Im Jahr 2018/19 konnte der Museumsverein den Kräuterstadel nach dem Rückzug der "Kräuterkraftquelle"d in ein "Seminarhaus Kräuterstadel" mit selbsterklärender Kräuterausstellung umgestalten. Seit 2019 werden nun Kurse von Kräuterpädagogen angeboten und auch für kulturelle Veranstaltungen und standesamtliche Hochzeiten kann das Seminarhaus Kräuterstadel gemietet werden. In der Galerie werden Bilder zur aktuellen Themen des Museums gezeigt.
Das Hirschbacher Bauernmöbelmuseum bildet so eine einzigartige Symbiose aus Volkskunst, Kultur, Tradition, einer Kraftquelle aus Kräutern und Kräuterprodukten eingebettet in die Landschaft des Mühlviertels.

Lage und Anreise

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