11. Apr. 2026, 15:00 Uhr
Freier Eintritt

Museum Pregarten

Stadtplatz 13, 4230 Pregarten

Kontakt

Tel.: +43 664 4159637 (Dr. Reinhold Klinger)

Barrierefreier Museumsbesuch

Bauliche Barrierefreiheit

Saisoneröffnung und Lesung mit Jutta Leskovar: Salzbergtod | Museum Pregarten

Saisonauftakt im Museum Pregarten 

Das Museum Pregarten eröffnet die neue Museumssaison am Samstag, den 11. April 2026, um 15:00 Uhr, mit einer Lesung der Prähistorikerin und Autorin Jutta Leskovar.
Bereits vor zwei Jahren stellte sie in Pregarten ihre beiden historischen Romane zur Hallstattzeit "Salzberggöttin" und "Salzbergerbin" vor. Mit ihrem dritten Band "Salzbergtod" entführt Leskovar erneut in die Zeit um 400 v. Chr. Sie zeichnet ein lebendiges Bild der Menschen rund um den Salzbergbau, ihrer Arbeit, ihrer sozialen Verhältnisse sowie von Feindschaften, Intrigen, Freundschaften und Liebe.

Die Lesung bietet Einsichten in Recherche und Entstehung des Romans sowie Lesepassagen, die das Publikum in die Welt der Hallstattzeit eintauchen lassen. In ihren Romanen schafft sie es, so die die Autorin, "der Vergangenheit Gesichter zu geben und die Lücken zu füllen, die die archäologische Forschung hinterlässt."  

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Zur Autorin:
Jutta Leskovar, geboren 1972 in Linz, studierte in Wien Ur- und Frühgeschichte und Geschichte. Seit 2001 hat sie die Funktion einer Sammlungsleiterin bei der OÖ Landes-Kultur GmbH inne. Ihr wissenschaftlicher Schwerpunkt liegt neben der älteren Eisenzeit (Hallstattzeit) auf Frauen- und Geschlechterarchäologie sowie der Schnittstelle zwischen Neuheidentum und Archäologie. Matriarchale Mythen zu bedienen ist nicht ihre Sache, was den feministischen Blick in die Vergangenheit keineswegs ausschließt. Sie lebt mit ihrer Familie in Leonding bei Linz und arbeitet an weiteren Romanen zur Urgeschichte Oberösterreichs.
Homepage: www.jutta-leskovar.at
 

Neue Ausstellungsreihe 

Gleichzeitig startet im Museum Pregarten die neue Ausstellungsreihe ausgelagert, die mit der Präsentation einiger früher Arbeiten des bekannten Pregartner Künstlers Prof. Herbert Friedl beginnt.

Friedl, Sohn einer Arbeiterfamilie bäuerlicher Herkunft, absolvierte eine Tischlerlehre und besuchte später die Abteilung Grafik‑Design an der Höheren Technischen Bundeslehranstalt Linz. Ab 1978 war er freischaffend in den Bereichen Malerei, Druckgrafik sowie Objekt‑ und Raumgestaltung tätig. Er lebte und arbeitete in Pregarten und Linz und setzte sich in seinem Werk immer wieder mit seinem unmittelbaren, ihn prägenden Lebensraum auseinander.

Die kleine Ausstellung zeigt auch eine Auswahl seiner zahlreichen Buchgestaltungen. Die Präsentation gibt Einblick in das vielfältige Schaffen Friedls, der von 1943 bis 2018 lebte und seine enge Verbindung zur Region. 

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Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. 
Das Team des Museums Pregarten freut sich auf Ihren Besuch.