Karlinger Hammerschmiede
Unterweißenbach war einst Sitz der Huf- und Hammerschmiedezunft für weite Teile des unteren Mühlviertels. 1596 und 1614 erhielt sie die kaiserliche Zunftprivilegien für das Huf-, Grob- und Wagenschmiedegewerbe.
Zu den ältesten erhaltenen Schmieden zählt die Karlinger Hammerschmiede. Die alte Huf- und Hammerschmiede wurde um 1600 mit kaiserlichen Privilegien ausgestattet. Aber nicht nur die Urkunden gehen weit zurück, so ist die Esse mit 1698 und die Hammersäule mit 1796 datiert. Der noch bestehende "Schwanz"-Hammer zählt zu den ältesten erhaltenen in ganz Österreich.
Ein besonderes Meisterstück ist das Wasserrad mit mehr als drei Metern Durchmesser. Damit wird die nötige Kraft erzeugt, um den 160 kg schweren Hammer zu bewegen. Das alte Wasserrad war infolge des langen Stillstandes vermorscht und musste durch ein Neues ersetzt werden, das von 1978 bis 1996 in Betrieb war. Im Jahr 2003 wurde das "Gfluder" (Zulaufrinne) und das Wasserrad erneuert.
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Lage und Anreise

Grafenschlag 16
4273 Unterweißenbach