Schloss Greinburg
1488 erhielten die Brüder Prüschenk die kaiserliche Erlaubnis zum Bau eines der ersten Schlösser im deutschsprachigen Raum. Nach nur vier Jahren Bauzeit (1491-1495) stand das Gebäude in seinen heutigen Ausmaßen und im Verlauf des 16. Jahrhunderts erhielt das Bauwerk weitgehend seine heutige Gestalt. Grundlegende Um- und Ausbauten erfolgten in den 20er Jahren des 17. Jahrhunderts, unter anderem der der Fassade vorgeblendete dreigeschoßige Säulenarkadengang im Innenhof.
Seit 1823 ist das Herzogliche Haus Sachsen-Coburg und Gotha Schlosseigentümer. Die vierflügelige Anlage beherbergte - neben den Festräumen der Herzoglichen Familie - bis Ende 2025 auch das OÖ. Schiffahrtsmuseum.
Die Festräume der herzoglichen Familie von Sachsen-Coburg und Gotha sind eine besondere Besucherattraktion. Diese Räume spiegeln die Geschichte und den Lebensstil der jüngsten Besitzer von Schloss Greinburg wider. Durch ihre Ausstattung, Kunstgegenstände und Mobiliar lassen die herzoglichen Wohnräume die Geschichte eines der bedeutendsten Herrscherhäuser in Europa lebendig werden. Die Kunstwerke, die von Generation zu Generation übergeben wurden, legen Zeugnis ab vom Glanz und den weit reichenden Familienverbindungen des herzoglichen Hauses von Sachsen-Coburg und Gotha.
Schloss Greinburg bietet Besucherinnen und Besuchern verschiedene Kulturvermittlungsangebote an. Neben einer klassischen Schlossführung können auch Expertenführungen mit ausgewählten Themenbereichen gebucht werden.
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Lage und Anreise

Greinburg 1
4360 Grein