Adresse

Karden- und Heimatmuseum
Kirchenplatz 1
4223 Katsdorf

Kontakt

Tel.: +43 (0) 664/73 00 35 61

Weiterführende Links

Öffnungszeiten

Wieder geöffnet ab 5. Juli 2020

bis Oktober 2020:
jeden ersten Sonntag im Monat 13:00 - 16:00 Uhr

Führungen jederzeit nach telefonischer Vereinbarung - diese können nur eingeschränkt entsprechend der Vorgaben zur Eindämmung der Corona-Epidemie stattfinden.

Eintritt

frei

Auskunft

Fritz Preinfalk

Träger

Heimatverein Katsdorf und Umgebung

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Karden- und Heimatmuseum
Kirchenplatz 1
4223 Katsdorf

Karden- und Heimatmuseum

Im alten Schulhaus am Kirchenplatz in Katsdorf werden in neun Schauräumen die Lokalgeschichte und das Wirtschaftsleben des Ortes präsentiert. Das Karden- und Heimatmuseum Katsdorf wurde 1988 vom "Heimatverein Katsdorf und Umgebung" mit dem Schwerpunkt "Sammlungen zur Ortsgeschichte" eröffnet und 2014 von einer Gruppe Studierender der Webwissenschaften mit virtuellen Elementen neu gestaltet. Die Neugestaltung bietet interaktive Einblicke in den Anbau und die Nutzung der heute kaum mehr bekannten Weberkarde.

Schwerpunkte:

  • Urgeschichtliche Funde aus dem Raum Katsdorf
  • die Weberkarde
  • Flachsanbau
  • bäuerliche Geräte und Werkzeuge
  • ländliches Handwerk
  • Relikte aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg

Was ist eine Karde?
Die Karde ist eine Naturpflanze. Sie stammt ursprünglich aus Südeuropa. Vermutlich wurde durch die Napoleonischen Kriege der Import von Karden nach Mitteleuropa beeinträchtigt, dies führte dazu, dass in Baden-Württemberg mit dem Anbau von Karden begonnen wurde. Von dort verbreitete sich die Karde über Bayern nach Österreich, wo die Karde im Raum Graz und im Unteren Mühlviertel angebaut wurde. Durch die Gründung der Kardengenossenschaft wurde Katsdorf zum Zentrum des Kardenanbaues im Mühlviertel. Die Karde ist bei uns eine zweijährige Pflanze, in Südeuropa gedeiht sie einjährig.

Kardenanbaugebiete in Österreich
In Österreich gab es zwei Anbaugebiete: in der Nähe von Graz und östlich von Linz im Unteren Mühlviertel. Katsdorf/Lungitz entwickelte sich später zum Zentrum des Kardenanbaus. Dieser war bereits vor 1800 bekannt. Einem Zeitungsbericht aus dem Jahr 1859 zufolge wurden bereits 80 Millionen Stück Karden verkauft. Um 1900 wurden die Nutzpflanze im unteren Mühlviertel von rund 800 Kardenbauern angebaut.
Der Samen wurde im Frühjahr im Garten angebaut und nach der Kornernte auf dem Acker in Viererreihen angepflanzt. Die Karde überwintert auf den Feldern und bevorzugt einen sandigen Lehmboden für ihr Wachstum.

> Linktipp Weiteres Museum in der Umgebung

Lage und Anreise

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Karden- und Heimatmuseum
Kirchenplatz 1
4223 Katsdorf
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