Ausstellungseröffnung: Eingestickt. Zur Erinnerung an 67 Menschen, die 1940 in Hartheim ermordet wurden | Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim
Vom 1. Oktober 2026 bis zum 14. Februar 2027 wird im Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim in Alkoven die Ausstellung Eingestickt. Zur Erinnerung an 67 Menschen, die 1940 in Hartheim ermordet wurden gezeigt.
Zur Ausstellungseröffnung am Donnerstag, den 1. Oktober
2026, um 16:00 Uhr, wird herzlich eingeladen.
Nach einer Begrüßung durch Florian Schwanninger, Leiter des Lern-
und Gedenkorts Schloss Hartheim, und Monika Sommer-Sieghart,
Leiterin des Hauses der Geschichte Österreich, werden Ulrike Wieser und
Melanie Dejnega die Ausstellung vorstellen.
Im Anschluss findet um 17:00 Uhr die jährliche Gedenkfeier des
Lern- und Gedenkorts Schloss Hartheim statt.
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Zur Ausstellung:
Die künstlerische Installation der Fotografin Ulrike Wieser nützt
das Handwerk des Stickens, um Opfer von NS-Euthanasie in den Fokus zu rücken. Leben
und Tod dieser Menschen werden noch heute in Familiengeschichten verdrängt und in
der Erinnerungskultur nicht selten vergessen.
In der Ausstellung Eingestickt widmet sich die Künstlerin gemeinsam
mit der Historikerin Melanie Dejnega den 67 Bewohnerinnen und
Bewohnern des St. Josef-Instituts in Mils/Tirol, die in die Tötungsanstalt Hartheim
gebracht und dort ermordet wurden - unter ihnen Wiesers zehnjährige Großcousine
Elfi Schlager.
67 bestickte Fotografien verweisen auf die einzelnen Menschen mit ihren
unterschiedlichen Erfahrungen und Lebenswegen. Bunte eingestickte Blumen und Namen
verankern die Opfer in ihren Geburtsorten und in der Erinnerungskultur.
Ausstellungsdauer: 1. Oktober 2026 bis 14. Februar 2027, Sala
terrena
Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag 9:00 - 16:00 Uhr
Freitag 9:00 - 15:00 Uhr
Sonntag und Feiertag 10:00 - 17:00 Uhr