Tag des Denkmals: Digitalisierung der Kirche und des Altares in Kefermarkt | Gotikforum Kefermarkt
Am Sonntag, den 27. September 2026, lädt der österreichweite
Tag des Denkmals
unter dem Motto "Denkmale: Wert für alle." dazu ein, historische Orte neu zu
entdecken.
Der Verein Kunst Kultur in Kefermarkt / Gotikforum
Kefermarkt öffnet von 13:00 bis 17:30 Uhr seine Türen bei
freiem Eintritt und bietet spannende Einblicke in die
Digitalisierung der Kirche und des Altares in Kefermarkt.
Der gotische Flügelaltar von Kefermarkt zählt zu den kunsthistorisch bedeutendsten und qualitativ hochwertigsten seiner Art. Im Herbst 2025 wurden die Kirche und der Altar digitalisiert. Im Rahmen der Maßnahme kamen moderne Verfahren der hybriden 3D-Erfassung und Visualisierung zum Einsatz. Dazu wird im "Stöckl am Kirchenplatz" in Kefermarkt (Obergeschoss, Oberer Markt 2, 4292 Kefermarkt) die Sonderausstellung Auf den Spuren des Geheimnisses des unbekannten Meisters. Teil 2: Ausstellung Digitalisierung "Gotik ganz nah" gezeigt.
Für die Umsetzung der Digitalisierung der Kirche und des Altares verantwortlich zeichnet die Bietergemeinschaft "Kulturerbe Archiv" um Jean Claude Grieco und Christoph Schindelar, die neben Kefermarkt auch im Rahmen des Interreg-Projektes "Gotikstraße Mühlviertel - Südböhmen" alle anderen Gotikstraße-Kirchen im Mühlviertel digitalisieren.
Am Tag des Denkmals erklären Christoph Schindelar und Jean-Claude Grieco vor Ort die eingesetzten Techniken, zeigen per Zoomfunktion spannende Details und demonstrieren mit der VR-Brille, welche Möglichkeiten die Digitalisierung eröffnet.
Führungen um
13:00 bis 14:00 Uhr | 14:30 bis 15:30 Uhr | 16:00 bis 17:00 Uhr
Gezeigt werden dabei auch ein Film über die Bedeutung der Digitalisierung mit dem
Aufnahmetechniker Christoph Schindelar sowie ein digitaler, interaktiver Rundflug
um den Altar - mit der Möglichkeit, vom Sockel bis zur Spitze die kleinsten Details
zu vergrößern und ausgewählte Geschichten zum Altar zu erfahren. Zudem gibt es die
Möglichkeit, mittels Virtual-Reality-Brille den Altar so zu bemalen, wie er
ausgesehen haben könnte oder in der eigenen Vorstellung aussehen
sollte.