26. Apr. 2024, 19:00 Uhr

Turm 9 - Stadtmuseum Leonding

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Ausstellungseröffnung: Anton zwischen den Welten | Turm 9 - Stadtmuseum Leonding

KUVA KUNSTSYMPOSION 2024
in Kooperation mit OÖ KulturEXPO Anton Bruckner 2024

Zur Eröffnung der Sonderausstellung Anton zwischen den Welten lädt das Team des Turm 9 - Stadtmuseums Leonding (KUVA) am Freitag, den 26. April 2024 um 19:00 Uhr herzlich ein.

Zur Eröffnung spricht Norbert Trawöger, künstlerischer Leiter der oö. KulturEXPO "Anton Bruckner 2024" und künstlerischer Direktor des Bruckner Orchesters Linz.

Die Gäste erwartet auch eine Live Performance mit Tibor V. H. Kovács & Judith Musil.

Zur Ausstellung:
Im Rahmen des KUVA Kunstsymposions im April 2024 - bei dem die Kuratorinnen Bibiana Weber und Michaela Reisenberger acht bildende Kunstschaffende eingeladen haben, ihr Atelier im Turm 9 - Stadtmuseum Leonding aufzuschlagen - wurde zum vorgegebenen Thema "Anton zwischen den Welten" rund um Anton Bruckner öffentlich gearbeitet.
Die im Symposion entstandenen Werke werden in einer Sonderausstellung vom 27. April 2024 bis 26. Jänner 2025 im Turm 9 - Stadtmuseum Leonding präsentiert.
Anton Bruckner kann dabei neu und aus unerwarteten Perspektiven erfahren werden.

Künstlerinnen und Künstler:
Stefan Esterbauer (Hochburg-Ach), Hanna Heidt (Mannheim), Judith Musil (Niederneukirchen) & Tibor Kovács (Salzburg), Mariana Nikolai Pacheva (Linz), Marion Reisinger (Tulln a d. Donau | Linz), Edith Stauber (Linz) und Janine Weger (Wien)

Die Künstlerinnen und Künstler fächern den Kanon der visuell gestalteten Künste breit auf und werfen einen zeitgenössischen Blick auf Anton Bruckner. Hanna Heidt bezeichnet den Jubilar als Leistungsneurotiker und greift seine Methodik des mehrmaligen Überarbeitens seiner Stücke für ihre eigene künstlerische Arbeit auf. Mariana Nikolai Pacheva übersetzt Bruckners Sinn für Struktur und Obsession fürs Zählen in ihr Werk. "Motette Locus iste" komponierte er für die Einweihung der Votivkapelle im Dom Linz. Nun wird dieses von Judith Musil und Tibor Kovács elektronisch resynthetisiert und analog neu verwoben, um dann als hörbare Installation in der Sonderausstellung "Anton zwischen den Welten" platziert zu werden. Stefan Esterbauer verewigt Bruckner mit einem Augenzwinkern in Holz und Marion Reisinger nähert sich in ihrem persönlichen Umgang den Themen Tod und Transzendenz an. Durch Edith Stauber findet "Anton zwischen den Welten" am Linzer Busbahnhof ins Heute. Janine Weger übersetzt ihre selbstgebaute Miniatur-Klangwelt systematisch in ein Farb- und Formsystem, auch um die stets geforderte Schönheit von Klängen in Frage zu stellen.

Kuratorinnen:
Bibiana Weber, Michaela Reisenberger
Ausstellungsdauer:
27. April 2024 bis 26. Jänner 2025
Öffnungszeiten: Donnerstag, Freitag, Samstag 14:00 - 18:00 Uhr, Sonntag 10:00 - 16:00 Uhr (feiertags geschlossen)