24. Jän. 2020 - 13. Juni 2020

Museum Innviertler Volkskundehaus

Kirchenplatz 13, 4910 Ried im Innkreis

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Magie und Aberglaube im Mittelalter | Sonderausstellung | Museum Innviertler Volkskundehaus

Die Angst vor Krankheiten und Unglücksfällen trieb die Menschen des Mittelalters an, mit magischen Praktiken vorzubeugen. Krankheit bedeutete im Mittelalter oft den Tod. Seuchen wüteten grausam und viele Frauen starben im Kindbett. Auch Kriege und Hungersnöte forderten unzählige Opfer. Zudem waren die Kleinbauern, der weitaus größte Teil der mittelalterlichen Bevölkerung, abhängig vom Wetter.

Dürre oder Überschwemmungen, Hagelschauer oder früher Frost konnten ihre Ernte vernichten. Pflanzen- und Viehseuchen bedrohten die Existenz der Landbevölkerung. Himmelserscheinungen wurden oft als Vorzeichen eines herannahenden Unglücks gedeutet. Verzweifelt versuchten die Menschen mit magischen Praktiken und abergläubischen Ritualen ihre riskante Existenz sicherer zu machen oder Heilung und Unterstützung in Notlagen zu finden.

Mangelernährung war häufig, die Kindersterblichkeit erschreckend hoch und viele Frauen starben im Kindbett. Die mittelalterliche Heilkunst konnte nur bedingt helfen. Verzweifelt versuchten die Menschen mit magischen Praktiken und abergläubischen Ritualen ihre riskante Existenz sicherer zu machen oder Heilung und Unterstützung in Notlagen zu finden. Dabei mischten sich christliche Rituale mit antikem Wissen, heidnischem Aberglauben und arabischen und jüdischen Traditionen. Im mittelalterlichen Denken existierten Dämonen und Tote konnten wiederkehren.

Die Ausstellung führt in die magische Gedankenwelt des Mittelalters und zeigt, welche okkulten Kräfte Tieren, aber auch Steinen und Pflanzen zugeschrieben wurden, wie weit verbreitet abergläubische Praktiken im Alltag waren und mit welchen absonderlichen Methoden man versuchte, die Zukunft vorherzusagen oder seine Gegner zu bezwingen.

Themen der Ausstellung sind die Alchemie, Amulett und Talisman, Analogiezauber, Astrologie, die Magie von Buchstabenquadraten, das Voraussagen der Zukunft, die Drakontologie, Schwarze und Weiße Magie, die Beschwörung von Toten, Hexen und Zauberei.

Dauer der Ausstellung: 24. Jänner bis 13. Juni 2020
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 9:00 bis 12:00 und 14:00 bis-17:00 Uhr,
Samstag 14:00 bis 17:00 Uhr, Sonn- und Feiertage geschlossen

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