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Der Bundschuh 22

Anbieter: Museum Innviertler Volkskundehaus

Der Bundschuh. Heimatkundliches aus dem Inn- und Hausruckviertel. Schriftenreihe des Museums Innviertler Volkskundehaus. Ried im Innkreis 2019. 22. Ausgabe

Hardcover-Buch mit cellofaniertem Überzug
21 x 28 cm.
durchgehend 4-färbig gedruckt

Preis: Euro 21,90  zzgl. Versandkosten

Zum Inhalt der 22. Ausgabe:

Neben laténezeitlichen Siedlungsplätzen geht es um archäologische Forschungen und das neue Römer Museum in Altheim. Franz Buchinger erinnert daran, dass mit dem Friedensvertrag zu Schärding vor 650 Jahren europäische Geschichte geschrieben wurde. Karl Hager beschreibt ein faszinierendes mittelalterliches Kleinod: die Fresken aus dem Pfarrhof von Ostermiething.

Vier Beiträge sind fast vergessenen Musikern gewidmet: Johann Georg Schleicher aus Vöcklamarkt, Karl Köchl aus Riedau und Thaddäus Susan, der von 1831 bis 1838 Pfleger und Landrichter von Ried war und mit Carl Maria von Weber in freundschaftlichem Kontakt stand. Markus Edtbauer beschäftigt sich mit alten Noten des Spielmanns Andreas Hagn aus Piesenham.

Mit der Feuerlöschung der kaiserlich königlich landesfürstlichen Kreisstadt Ried aus dem Jahr 1858 setzt sich Alfred Pixner auseinander und Matthias Huber behandelt die Breidt'sche Schwarzfarbenfabrik in Hamerling/Gemeinde Schardenberg, die einst die älteste Farbenfabrik auf deutschem Boden war. Auguste Erlachener schildert den Häuserhandel ihrer Großeltern vor dem Hintergrund der Weltwirtschaftskrise der 1920er Jahre. Das Drama von Holzleithen im Jahr 1934 behandelt Fritz Strohbach.

Da Flüchtlingskindern der Besuch der örtlichen Volksschulen vorerst nicht gestattet war, entstanden alleine im Bezirk Schärding 28 Flüchtlingsschulen. Johann Klaffenböck erörtert am Beispiel Kopfing den Schulalltag der Flüchtlingskinder und ihrer Lehrer in den Jahren 1945-1950.

An das älteste Fastensanatorium Österreichs, das Naturheilsanatorium Dr. Schwartz in Altheim, dessen Ära vor rund 50 Jahren endete, erinnert Rudolf Mitterbauer. Dem Schaffen des Malers und Mitbegründers der Innviertler Künstlergilde, Aloys Wach, in den Jahren 1910-1920 widmet sich Florian Schwanninger und von drei Generationen der Rieder Juristenfamilie Graf erzählt Herwig Leibinger.

Wie es früher beim Schlachten eines Schweines zuging, schildert eindrucksvoll Irmgard Maier in ihrem Beitrag "Sautod". Freimut Rosenauer und Verena Traeger blicken auf zehn Jahre Kulturhaus Stelzhamermuseum in Pramet zurück und Tobias Schweiger wirft einen Blick auf die kulturelle Textur des Innviertels.

Mit den fossilen Hölzern aus der Sammlung Hötzinger, von denen die meisten Stücke aus dem Hausruck und Sauwaldgebiet stammen, setzen sich der Eigentümer und Otto Cichocki vom Vienna Institute for Archaeological Science, Dendrolab, der Univerisität Wien auseinander.

An eine fast vergessene Frucht, die Mispel, die jedoch sogar in Shakespeares "Romeo und Julia" verewigt ist, erinnert Heinz Forstinger. Michael Hohla erzählt, wie sich der Bärlauch im Innivertel aus dem kulinarischen Nichts zum Massenphänomen entwickelte und Johanna Samhaber nimmt das Vogelparadies Unterer Inn, das von Menschenhand geschaffen wurde, unter die Lupe.

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