Wanderausstellung "SchülerInnen zeichnen für die Menschenrechte"

Veröffentlicht am 25.03.2019

Eine Ausstellung, die im Friedensbezirk Braunau mit Schülerinnen und Schülern höherer Schulen zum Thema Menschenrechte entstanden ist, und die im März 2019 im Bezirksmuseum Herzogsburg in Braunau gezeigt wurde, steht als Wanderausstellung für Interessenten zur Verfügung. Detaillierte Informationen und Einblicke in die Ausstellung können Sie folgenden Link sowie der untenstehenden NACHLESE zur VERNISSAGE am 2. März 2019 entnehmen:

https://www.braunau.at/MHM_Schulprojekt_im_Friedensbezirk_Zeichnen_fuer_die_Menschenrechte


Starkes Zeichen der Jugend für die Menschenrechte

Überraschend groß war der Andrang am Faschingssamstag zur Eröffnung einer Sonderausstellung im Bezirksmuseum Herzogsburg. Über 80 Kinder und Jugendliche aus 7 Schulen des Friedensbezirks Braunau hatten bereits im Dezember Zeichnungen zum Thema Menschenrechte angefertigt. Dabei entstanden "26 starke Zeichen" für die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, die bis zum 30. März in der Herzogsburg ausgestellt werden.

Den Reigen der Reden eröffnete der Braunauer Literat und Gemeinderat Klaus Ranzenberger. Er spannte in gewohnt launiger Manier einen breiten Bogen zurück bis zu den Philosophen der Europäischen Aufklärung und brachte mehr als einmal das Publikum zum Schmunzeln.

Bezirkshauptmann und Initiator der Friedensbezirksinitiative Dr. Georg Wojak hatte ermöglicht, dass die Zeichnungen bereits seit Jahresanfang in der Bezirkshauptmannschaft ausgestellt werden konnten. In seiner Rede erinnerte er an das 2018 gefeierte Jubiläum von Stille Nacht, ein Lied das weltweit den Wunsch nach Frieden symbolisiert; die Region brauche auch in der Gegenwart Projekte wie die Zeichenaktion der Jugendlichen, die als starkes und ermutigendes Zeichen für die Zukunft zu werten ist.

Maria Führer-Lettner, Mitorganisatorin der Zeichenaktion an der LFS Mauerkirchen, machte in Ihrer Ansprache deutlich, dass Menschenrechte und natürliche Umwelt einen gleichermaßen sorgsamen, vorausschauenden Umgang erforderten. Andernfalls drohe ein schleichender Verlust, der erst bemerkt würde, wenn es für ein Einlenken vielleicht schon zu spät wäre.

Norbert Knoll, der das Heckenlabyrinth in Uttendorf initiiert und diese Zeichenaktion angeregt hatte, zeigte sich von den Zeichnungen aus mehreren Gründen begeistert. Die Kinder und Jugendlichen haben mehr Phantasie und Gestaltungswillen bewiesen als wir es von Erwachsenen gewohnt sind. Sie haben sich auch nicht auf das allseits präsente Flüchtlingsthema beschränkt, sondern die volle Breite von Menschenrechtsthemen in ihrem Wunsch, allen Menschen ein Leben in Würde und ein gewaltfreies Miteinander zu ermöglichen, zum Ausdruck gebracht.

Ein besonderes Ereignis war die Vernissage für die zahlreich anwesenden Volksschulkinder aus Burgkirchen, Mining und Uttendorf. Einige präsentierten mit ihren Lehrerinnen den staunenden Erwachsenen ihre Überlegungen zum Thema auf der Bühne, während andere im Verlauf der Veranstaltung an sie gerichtete Fragen nicht ohne Stolz beantworteten.

Gestärkt durch von der LFS Mauerkirchen bereitgestellten Kuchen, von der Konditorei Sailer gespendetes Salzgebäck und Limo aus dem Hause Vizthum hielten sie bis zum Ende der Veranstaltung gut durch.

(Mag. Norbert Knoll)

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Die Ausstellung im Bezirksmuseum Herzogsburg läuft bis Samstag 30. März.
Bei Interesse gibt es bis Ende des Jahres die Möglichkeit, die Bilder in einer Wanderausstellung an anderen Orten des Friedensbezirks Braunau zu zeigen. Bitte nehmen Sie bei Interesse mit Mag. Norbert Knoll oder der LFS Mauerkirchen Kontakt auf, um einen Termin für die Ausstellung zu vereinbaren.
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KONTAKT
Norbert G. Knoll, Mag., MSc (Sussex)
Tel. ++43-(0)676-64 20 182
E-Mail: norbert.knoll(kwfat)zeckauer(kwfdot)at

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